Deep Purples „...To The Rising Sun (In Tokyo)“ ist ein knackiges, hochpoliertes Live-Album, das die Band im April 2014 im legendären Nippon Budokan einfängt.
Es besticht durch seine hervorragende Tonmischung und bietet eine Mischung aus klassischen Hits und modernen Stücken, kontrastiert durch ein zutiefst ehrfürchtiges, respektvolles japanisches Publikum.
Bis 2014 war Gitarrist Steve Morse bereits seit fast 20 Jahren Mitglied der Band. Die Live-Besetzung von Deep Purple ist unglaublich eingespielt und professionell und bewegt sich zwischen klassischem Hardrock und progressiveren, jazzlastigen Instrumentalstücken.
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Die Klassiker: Evergreens wie „Smoke on the Water“ und „Lazy“ werden mit spielerischer, virtuoser Leichtigkeit gespielt, wobei Don Airey die Rolle des Keyboarders, die zuvor der verstorbene Jon Lord innehatte, mit Anmut ausfüllt.
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Neuheiten: Stücke aus dem 2013er Album NOW What?! (wie „Above and Beyond“ als Hommage an Lord) zeigen, dass sich die Band nicht nur auf ihren alten Katalog verließ.
Eine der größten Stärken des Albums ist die makellose Tonproduktion. Im Gegensatz zu vielen Stadion- und Festivalaufnahmen, bei denen die Instrumente zu einem einzigen Geräuschklumpen verschmelzen, zeichnet sich ...To The Rising Sun durch einen unglaublich klaren, ausgewogenen Mix aus. Jedes Instrumentalsolo, jeder Bassgroove und jeder Drumbeat ist klar voneinander getrennt und leicht zu erkennen.
Das japanische Publikum ist dafür bekannt, dass es zwischen den Songs viel ruhiger und disziplinierter ist als westliche Zuschauer. Dies verleiht dem Live-Album eine einzigartige, fast orchestrale oder konzertsaalartige Dynamik. Man spürt die absolute Fokussierung des Publikums, gefolgt von tosendem Applaus nach Höhepunkten wie „Child In Time“.